Ein OKR Check-in hilft Teams, Fortschritt, Blocker, Confidence und nächste Schritte regelmäßig sichtbar zu machen.
In diesem Artikel zeigen wir, wie ein wirksames OKR Weekly abläuft, welche Fragen ihr stellen solltet und wann ein asynchroner Slack-Check-in ausreicht.

OKRs werden selten deshalb wirkungslos, weil Teams keine Ziele formulieren können. Das größere Problem entsteht danach: Die Objectives werden im Planning definiert, die Key Results werden dokumentiert – und dann verschwinden sie im Tagesgeschäft.
Updates werden vergessen. Blocker werden zu spät sichtbar. Teams arbeiten an zu vielen Initiativen gleichzeitig. Und im Review am Ende des Zyklus stellt ihr fest, dass wichtige Entscheidungen viel früher hätten getroffen werden müssen.
Genau hier hilft ein OKR Check-in.
Ein OKR Check-in ist ein kurzer, regelmäßiger Rhythmus, mit dem ihr Fortschritt, Blocker, Confidence und nächste Schritte prüft. Nicht als weiteres Statusmeeting. Sondern als Führungsinstrument, das eure OKRs jede Woche sichtbar, relevant und handlungsorientiert hält.
In diesem Artikel bekommt ihr eine konkrete Agenda, wirksame OKR Check-in Fragen, ein kopierbares Template und zwei praxistaugliche Varianten für euren Alltag:
Außerdem zeigen wir, wann welches Format sinnvoll ist und wie ihr Check-ins mit Fasan, Slack, Analytics und Dashboards operativ verankern könnt.
Ein OKR Check-in ist ein regelmäßiger kurzer Termin oder ein asynchrones Update, mit dem Teams während eines OKR-Zyklus prüfen, ob sie bei ihren Objectives und Key Results auf Kurs sind.
Dabei geht es nicht darum, jede Aufgabe der letzten Woche aufzuzählen. Ein OKR Check-in beantwortet vor allem diese Fragen:
Ein guter OKR Check-in ist kurz, fokussiert und entscheidungsorientiert. Er sorgt dafür, dass OKRs nicht nur am Anfang und Ende eines Zyklus besprochen werden, sondern jede Woche aktiv zur Steuerung genutzt werden.
Ein OKR Check-in ist nicht dasselbe wie OKR Planning, OKR Review oder ein normales Statusmeeting.
Im OKR Planning definiert ihr zu Beginn des Zyklus eure Objectives und Key Results. Es geht um Richtung, Prioritäten und messbare Ergebnisse.
Im OKR Check-in prüft ihr während des Zyklus regelmäßig, ob ihr auf Kurs seid. Es geht um Fortschritt, Blocker, Confidence und nächste Schritte.
Im OKR Review bewertet ihr am Ende des Zyklus, was erreicht wurde, was nicht erreicht wurde und welche Learnings daraus entstehen.
In der OKR Retrospektive reflektiert ihr den Prozess: Wie gut haben Zusammenarbeit, Fokus, Rhythmus und Zielqualität funktioniert?
Ein normales Statusmeeting ist meist breiter. Dort werden Aufgaben, Projekte, Abstimmungen und operative Themen besprochen. Ein OKR Check-in ist enger. Er fragt nicht: „Was hast du alles gemacht?“ Sondern: „Was bringt uns unserem Objective näher – und was steht im Weg?“
Genau diese Abgrenzung ist wichtig. Wenn ein OKR Check-in zum allgemeinen Statusmeeting wird, verliert er seine Wirkung.
OKRs funktionieren nur, wenn sie regelmäßig genutzt werden. Ein Zielsystem, das nur beim Planning und Review sichtbar ist, wird schnell zur Dokumentation statt zum Steuerungsinstrument.
Ohne regelmäßige OKR Check-ins passieren in vielen Teams dieselben Dinge:
Ein wirksamer OKR Check-in verhindert genau das. Er macht aus OKRs einen regelmäßigen Führungsrhythmus.
Das Meeting selbst ist nicht der Zweck. Der Zweck ist, früher zu lernen, schneller zu entscheiden und die wichtigsten Ziele jede Woche im Blick zu behalten. Für KMU und mittelständische Unternehmen ist das besonders relevant. Dort hängen strategische Ziele oft an wenigen Teams, knappen Ressourcen und schnellen Prioritätswechseln. Wenn ein wichtiges Key Result mehrere Wochen nicht vorankommt, fehlt nicht nur Fortschritt. Es fehlt Entscheidungszeit.
Ein guter OKR Check-in schafft diese Entscheidungszeit.
Ein OKR Check-in ist nur dann kurz, wenn die Vorbereitung klar ist.
Die wichtigste Regel lautet:
Updates werden vor dem Meeting gemacht. Entscheidungen werden im Meeting getroffen.
Wenn ihr erst im Termin herausfindet, wo die aktuellen Werte stehen, verliert ihr Zeit mit Datensuche. Dann wird aus dem OKR Weekly schnell ein zähes Reporting-Meeting.
Vor dem Check-in sollten alle Key Result Owner ihre wichtigsten Daten aktualisieren. Dazu gehören:
Ein guter Check-in startet nicht mit der Frage: „Wo stehen wir eigentlich?“
Er startet mit der Frage: „Was bedeuten die aktuellen Daten für unsere nächste Woche?“
Vor jedem OKR Weekly sollten die wichtigsten Key Results auf dem aktuellen Stand sein.
Dazu gehört zunächst der aktuelle Wert. Wenn ein Key Result messbar ist, sollte klar sein, wo ihr gerade steht. Zum Beispiel: Demo-Anfragen, Conversion Rate, Aktivierungsrate, Umsatz, Bearbeitungszeit, Kundenzufriedenheit oder abgeschlossene Meilensteine.
Wichtig ist außerdem der letzte Wert. Nur so seht ihr, ob sich seit dem letzten Check-in wirklich etwas verändert hat.
Zusätzlich braucht ihr eine Einschätzung zum Status oder zur Confidence. Fortschritt allein reicht nicht immer aus. Ein Key Result kann sich verbessert haben und trotzdem gefährdet sein. Umgekehrt kann ein Key Result kurzfristig stagnieren, aber weiterhin realistisch erreichbar bleiben.
Hilfreich ist deshalb eine einfache Einordnung:
Neben Zahlen sollten auch qualitative Informationen vorbereitet werden:
So wird der Check-in nicht zu einer reinen Zahlenrunde, sondern zu einem Steuerungsformat.
Blocker sollten nicht erst im Meeting entdeckt werden. Das Meeting ist dafür da, Blocker zu bewerten, zu priorisieren und zu lösen.
Typische OKR Blocker sind:
Nicht jeder operative Stolperstein gehört automatisch in den OKR Check-in. Entscheidend ist die Frage:
Gefährdet dieser Blocker den Fortschritt eines wichtigen Key Results?
Wenn ja, gehört er auf die Agenda.
Wenn nein, sollte das Thema in einem anderen Format geklärt werden. Sonst wird der OKR Check-in zu breit.
Ein guter Blocker ist konkret formuliert:
„Wir können KR 2 aktuell nicht weiter voranbringen, weil die Datenfreigabe aus dem Sales-Team fehlt. Ohne diese Daten können wir die Conversion nach Segment nicht auswerten.“
Ein schlechter Blocker ist zu allgemein:
„Sales ist irgendwie ein Problem.“
Je konkreter der Blocker, desto schneller kann das Team entscheiden, was passieren muss.
Ein wirksames OKR Weekly braucht keine lange Agenda. Es braucht eine klare Reihenfolge und konsequentes Timeboxing.
Eine gute 15-Minuten-Agenda sieht so aus:
0–2 Minuten: Fokus und Ziel des Check-ins
Zu Beginn klärt ihr, welche Objectives oder Key Results heute besonders wichtig sind. Nicht jedes Ziel muss jede Woche ausführlich besprochen werden. Priorität haben die Key Results, bei denen sich etwas verändert hat, bei denen ein Risiko besteht oder bei denen eine Entscheidung nötig ist.
2–6 Minuten: Status der wichtigsten Key Results
Die Key Result Owner geben kurze Updates. Der Fokus liegt auf Veränderung, nicht auf Tätigkeiten.
Gute Updates beantworten:
6–10 Minuten: Blocker und Risiken
Jetzt besprecht ihr, was Fortschritt verhindert. Dabei geht es nicht um lange Problemanalysen, sondern um Priorisierung.
Fragt:
10–13 Minuten: Entscheidungen und Prioritäten
In diesem Teil wird der Check-in wirksam. Ihr entscheidet, was sich ändern muss.
Mögliche Entscheidungen sind:
13–15 Minuten: Nächste Schritte und Verantwortlichkeiten
Am Ende muss klar sein, was bis zum nächsten Check-in passiert.
Jeder nächste Schritt sollte drei Dinge enthalten:
Beispiel:
„Anna klärt bis Mittwoch mit Sales, ob die fehlenden CRM-Daten verfügbar sind.“
Das ist deutlich besser als:
„Wir schauen uns das nochmal an.“
Der Status-Teil ist oft der Moment, in dem ein OKR Check-in kippt. Wenn alle anfangen, ihre Woche nachzuerzählen, verliert das Meeting den Fokus.
Ein gutes Status-Update ist kurz und messbar:
Ein schwaches Status-Update bleibt vage:
Im OKR Check-in zählt nicht, wie beschäftigt das Team war. Entscheidend ist, ob sich die Key Results in die richtige Richtung bewegen.
Blocker sind einer der wichtigsten Gründe für OKR Check-ins. Sie zeigen, wo das Team Unterstützung braucht.
Ein guter Check-in sammelt Blocker nicht nur. Er entscheidet, was damit passiert.
Dafür könnt ihr diese Reihenfolge nutzen:
Nicht jeder Blocker muss direkt im Weekly gelöst werden. Aber jeder relevante Blocker braucht eine Konsequenz.
Wenn ein Blocker drei Wochen hintereinander genannt wird und nichts passiert, ist er kein Update mehr. Dann ist er ein Führungsproblem.
Ein OKR Check-in ist dann wirksam, wenn daraus Entscheidungen entstehen.
Typische Entscheidungen im OKR Check-in sind:
Wichtig ist: Der Check-in ist nicht der Ort für lange Detaildiskussionen.
Wenn ein Thema mehr Zeit braucht, haltet die Entscheidung fest, ein separates Gespräch zu führen. Das Folgegespräch sollte einen klaren Owner und ein konkretes Ziel haben.
Am Ende des OKR Check-ins muss klar sein, was passiert.
Gute nächste Schritte sind konkret:
Schwache nächste Schritte sind vage:
Ein guter nächster Schritt beantwortet immer:
Ohne diese Klarheit ist der Check-in nächste Woche wieder an derselben Stelle.
Die Qualität eines OKR Check-ins hängt stark von den Fragen ab. Gute Fragen lenken den Fokus weg von Aktivität und hin zu Wirkung.
Hier sind Fragen, die ihr direkt in eurem OKR Weekly oder Slack-Check-in verwenden könnt.
Dieses OKR Check-in Template könnt ihr direkt kopieren und für euer Weekly, euer internes Dokument oder euren Slack-Check-in nutzen.
Objective:
[Objective eintragen]
Key Result:
[Key Result eintragen]
Aktueller Wert:
[Aktuellen Wert eintragen]
Letzter Wert:
[Wert aus dem letzten Check-in eintragen]
Status / Confidence:
[Grün, Gelb, Rot oder Confidence Score eintragen]
Fortschritt seit dem letzten Check-in:
[Was hat sich konkret verändert?]
Blocker:
[Was verhindert aktuell Fortschritt?]
Entscheidung benötigt:
[Ja / Nein]
Benötigte Entscheidung:
[Welche Entscheidung ist nötig?]
Nächster Schritt:
[Konkrete Aktion eintragen]
Verantwortlich:
[Name eintragen]
Fällig bis:
[Datum oder Zeitpunkt eintragen]
Objective:
Mehr qualifizierte Demo-Anfragen aus dem DACH-Markt gewinnen
Key Result:
Demo-Anfragen von 40 auf 80 pro Monat steigern
Aktueller Wert:
52 Demo-Anfragen
Letzter Wert:
46 Demo-Anfragen
Status / Confidence:
Gelb / mittlere Confidence
Fortschritt seit dem letzten Check-in:
Die neue Landingpage ist live. Die erste Kampagne wurde gestartet. Die Demo-Anfragen steigen leicht, aber langsamer als erwartet.
Blocker:
Die Conversion aus der LinkedIn-Kampagne ist niedriger als geplant. Außerdem fehlen noch Daten zur Qualität der Leads nach Kanal.
Entscheidung benötigt:
Ja
Benötigte Entscheidung:
Soll Budget von LinkedIn auf Search verschoben werden?
Nächster Schritt:
Marketing wertet die Performance nach Kanal aus und bereitet eine Empfehlung vor.
Verantwortlich:
Marketing Lead
Fällig bis:
Freitag, 12:00 Uhr
Nicht jeder OKR Check-in muss ein Meeting sein. Viele Teams können einfache Updates asynchron sammeln und nur dann synchron sprechen, wenn Blocker, Risiken oder Entscheidungen sichtbar werden.
Die Grundregel lautet:
Synchron, wenn ihr entscheiden müsst. Asynchron, wenn ihr nur aktualisieren müsst.
Beide Formate haben ihren Platz. Wichtig ist, dass ihr nicht automatisch jede Woche ein Meeting ansetzt, wenn ein strukturiertes Slack-Update ausreichen würde. Gleichzeitig solltet ihr nicht alles asynchron lösen wollen, wenn echte Entscheidungen gebraucht werden.
Ein synchrones OKR Weekly ist sinnvoll, wenn viele Abstimmungen oder Entscheidungen nötig sind.
Das gilt besonders, wenn:
Gerade in der Anfangsphase einer OKR-Einführung ist ein synchrones Weekly oft hilfreich. Teams lernen dadurch, wie gute Updates aussehen, wie Blocker formuliert werden und welche Entscheidungen in den OKR-Prozess gehören.
Ein synchrones OKR Weekly sollte aber nicht automatisch länger werden, nur weil mehrere Personen teilnehmen. Wenn ein Thema zu groß für den Check-in ist, braucht es ein eigenes Folgegespräch.
Ein asynchroner OKR Check-in via Slack reicht oft aus, wenn das Team eingespielt ist und die Updates klar strukturiert sind.
Das ist besonders sinnvoll, wenn:
Asynchrone Check-ins sparen Meeting-Zeit. Sie funktionieren aber nur, wenn Updates verbindlich sind.
Ein Slack-Check-in darf nicht bedeuten, dass Blocker im Chat verschwinden. Wenn ein Update zeigt, dass ein Key Result gefährdet ist, braucht es eine Reaktion.
Ein Slack-Check-in sollte kurz, wiederkehrend und klar strukturiert sein.
Ihr könnt zum Beispiel jeden Freitag um 10:00 Uhr eine Erinnerung an alle Key Result Owner senden.
Slack-Check-in Vorlage:
Bitte aktualisiere bis Freitag 10:00 Uhr dein OKR-Update:
Beispielantwort:
Key Result: Demo-Anfragen von 40 auf 80 pro Monat steigern
Aktueller Stand: 52
Veränderung seit letztem Check-in: plus 6 Demo-Anfragen
Blocker: LinkedIn-Kampagne liefert weniger qualifizierte Leads als erwartet
Confidence: Gelb
Entscheidung benötigt: Budget teilweise auf Search verschieben
Nächster Schritt: Performance-Auswertung bis Freitagmittag vorbereiten
Wenn alle Updates grün sind und keine Entscheidung benötigt wird, braucht es kein zusätzliches Meeting.
Wenn Blocker sichtbar werden, könnt ihr daraus ein kurzes synchrones Follow-up machen. Dieses Follow-up sollte nur die Personen einbeziehen, die zur Lösung beitragen können.
Ein asynchroner OKR Check-in funktioniert besonders gut, wenn ihr klare Regeln für Eskalation habt.
Ein synchrones Follow-up ist sinnvoll, wenn:
Das Follow-up muss kein großes Meeting sein. Oft reichen 10 bis 15 Minuten mit den richtigen Personen.
Die Leitfragen für das Follow-up sind:
So verbindet ihr asynchrone Effizienz mit synchroner Entscheidungsfähigkeit.
Ein OKR Check-in ist einfach aufgebaut, aber nicht automatisch wirksam. Diese Fehler treten besonders häufig auf.
Wenn jede Person erzählt, woran sie gearbeitet hat, verliert das Meeting seinen OKR-Fokus.
Vermeidet das, indem ihr jede Diskussion an Objective und Key Result zurückbindet.
Fragt nicht:
„Was hast du diese Woche gemacht?“
Fragt lieber:
„Was hat sich am Key Result verändert?“
Ein 15-Minuten-Weekly kann nicht alle Objectives und Key Results im Detail behandeln.
Fokussiert euch auf:
Alles andere kann asynchron aktualisiert werden.
Wenn aktuelle Werte erst im Meeting gesucht werden, wird der Check-in langsam und unklar.
Legt deshalb fest, bis wann Updates gepflegt sein müssen. Zum Beispiel:
„Alle Key Result Owner aktualisieren ihre Werte bis Donnerstag 16:00 Uhr. Der Check-in findet Freitag um 10:00 Uhr statt.“
So startet ihr mit Kontext statt mit Datensuche.
Eine Blocker-Liste ist noch kein Fortschritt.
Jeder relevante Blocker braucht mindestens eine dieser Konsequenzen:
Wenn ein Blocker wiederholt auftaucht, ohne dass etwas passiert, müsst ihr nicht mehr über den Blocker sprechen. Dann müsst ihr über Verantwortung und Entscheidung sprechen.
Wenn jede Woche nur berichtet wird, aber nichts verändert wird, bleibt der Check-in wirkungslos.
Ein guter OKR Check-in endet mit Entscheidungen oder klaren nächsten Schritten.
Fragt deshalb konsequent:
Wenn sich ein Key Result über mehrere Wochen nicht verändert, ist das selbst ein Signal.
Dann solltet ihr fragen:
Wiederholung ohne Konsequenz macht OKR Check-ins unglaubwürdig.
Lange Check-ins entstehen meist durch fehlende Vorbereitung, zu viele Themen oder unklare Moderation.
Helfen können:
Ein OKR Weekly darf kurz sein. Gerade deshalb muss es gut geführt werden.
Wenn Updates nur mündlich besprochen werden, gehen Verlauf und Kontext verloren.
Dokumentiert mindestens:
So könnt ihr im nächsten Check-in direkt sehen, was passiert ist.
Ein OKR Check-in ist kein Verhör. Wenn Teammitglieder das Gefühl haben, sich rechtfertigen zu müssen, werden Updates defensiv.
Die bessere Führungsfrage lautet nicht:
„Warum seid ihr nicht weiter?“
Sondern:
„Was braucht ihr, damit das Key Result vorankommt?“
Führungskräfte sollten im OKR Check-in vor allem drei Dinge tun:
So wird der Check-in zu einem Unterstützungsformat statt zu einem Kontrolltermin.
Fasan unterstützt OKR Check-ins dort, wo sie im Alltag oft scheitern: bei Regelmäßigkeit, Transparenz, Aktualität und Nachvollziehbarkeit.
Dabei ersetzt Fasan nicht die Verantwortung im Team. Ein gutes OKR Weekly braucht weiterhin klare Fragen, gute Moderation und echte Entscheidungen.
Fasan hilft euch aber dabei, den Rhythmus einfacher umzusetzen.
Viele OKR-Prozesse scheitern nicht an fehlendem Wissen, sondern an fehlender Regelmäßigkeit.
Mit Integrationen und Slack-Erinnerungen könnt ihr euren OKR Check-in direkt in den Arbeitsalltag bringen. Statt darauf zu hoffen, dass alle rechtzeitig an ihre Updates denken, erinnert Fasan das Team automatisch an den nächsten Check-in.
Das ist besonders hilfreich für asynchrone OKR Check-ins:
Slack löst keine Blocker automatisch. Aber es sorgt dafür, dass sie früher auftauchen.
Ein OKR Check-in wird besser, wenn er auf aktuellen Daten basiert.
Mit Analytics in Fasan könnt ihr Fortschritt, Status und Entwicklung eurer Key Results besser einordnen.
Das hilft euch bei Fragen wie:
So wird der OKR Check-in weniger subjektiv. Ihr diskutiert nicht nur Eindrücke, sondern schaut auf nachvollziehbare Entwicklungen.
In vielen Teams fehlt vor dem Check-in ein gemeinsames Bild. Führungskräfte, Team Leads und Owner schauen auf unterschiedliche Informationen oder müssen sich den aktuellen Stand erst zusammensuchen.
Mit OKR Dashboards könnt ihr relevante Objectives, Key Results, Status und Fortschritt sichtbar machen.
Für OKR Check-ins helfen Dashboards besonders dabei:
Ein Dashboard ersetzt nicht das Gespräch. Aber es sorgt dafür, dass alle mit demselben Bild starten.
Zahlen allein erklären nicht immer, warum ein Key Result steigt, stagniert oder fällt.
Deshalb sind Reflexionsfragen im OKR Check-in wichtig. Sie helfen, aus Updates konkrete Learnings und Entscheidungen abzuleiten.
Mit Produktivitäts- und Reflexionsfunktionen könnt ihr den Check-in stärker auf Wirkung ausrichten.
Mögliche Reflexionsfragen sind:
So wird aus einem Update mehr als eine Zahl. Es entsteht Kontext, der für bessere Entscheidungen wichtig ist.
Ein OKR Check-in funktioniert nur, wenn alle wissen, worüber gesprochen wird.
Dafür braucht ihr Klarheit über:
Fasan bündelt diese Informationen an einem Ort. Dadurch verbringen Teams weniger Zeit mit Suchen, Nachfragen und Abstimmen.
Das Ziel ist nicht, OKRs komplizierter zu machen. Das Ziel ist, den wöchentlichen Rhythmus leichter einzuhalten und Fortschritt sichtbar zu machen.
Wenn ihr OKR Check-ins als festen Führungsrhythmus etablieren wollt, passt dazu auch unser Artikel zu OKR Tracking als wöchentlicher Führungsrhythmus.
Wenn ihr noch am Anfang eures OKR-Prozesses steht, hilft euch außerdem der Leitfaden zur OKR Einführung in Unternehmen.
Ein OKR Check-in sorgt dafür, dass OKRs nicht nur geplant, sondern aktiv gesteuert werden.
Der Fokus liegt auf vier Dingen:
Gute Vorbereitung ist wichtiger als lange Meetings. Wenn Werte, Status und Blocker vorab aktualisiert sind, reichen oft 15 Minuten.
Eingespielte Teams können viele Updates asynchron über Slack erledigen. Sobald Blocker, Risiken oder Entscheidungen sichtbar werden, braucht es ein kurzes synchrones Follow-up.
So wird der OKR Check-in zu einem wirksamen Führungsrhythmus: kurz, regelmäßig und entscheidungsorientiert.
Mit Fasan könnt ihr diesen Rhythmus operativ verankern – durch Slack-Erinnerungen, Analytics, Dashboards, Reflexionsfragen und klare Übersichten über Objectives, Key Results und Fortschritt.
Check-ins mit Slack und Fasan automatisieren
Ein OKR Check-in ist ein regelmäßiges kurzes Meeting oder asynchrones Update, bei dem Teams den Fortschritt ihrer Objectives und Key Results prüfen. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Werte, Status oder Confidence, Blocker, Entscheidungen und nächste Schritte.
In den meisten Teams ist ein wöchentlicher OKR Check-in sinnvoll. So bleibt genug Zeit für Fortschritt, aber Risiken werden trotzdem früh sichtbar. Bei sehr stabilen Zielen kann auch ein zweiwöchentlicher Rhythmus funktionieren. Wichtig ist, dass der Check-in regelmäßig stattfindet.
Ein OKR Weekly sollte meistens 15 Minuten dauern. Für neue Teams, komplexe Abhängigkeiten oder strategisch wichtige Objectives können 30 Minuten sinnvoll sein. Wenn der Check-in regelmäßig länger dauert, werden wahrscheinlich zu viele Details diskutiert oder Updates sind nicht gut vorbereitet.
Eine gute OKR Check-in Agenda enthält Fokus, Status der wichtigsten Key Results, Blocker, Risiken, Entscheidungen und nächste Schritte. Für ein 15-Minuten-Weekly eignet sich diese Struktur: zuerst Fokus klären, dann Fortschritt prüfen, anschließend Blocker bewerten, Entscheidungen treffen und konkrete nächste Schritte festlegen.
Ja. Ein OKR Check-in kann asynchron über Slack stattfinden, wenn das Team eingespielt ist, die Key Results klar messbar sind und keine direkte Entscheidung nötig ist. Sobald Blocker, Risiken oder offene Entscheidungen sichtbar werden, sollte daraus ein kurzes synchrones Follow-up entstehen.
Der OKR Check-in findet regelmäßig während des Zyklus statt. Er hilft dabei, Fortschritt zu prüfen, Blocker zu lösen und nächste Schritte festzulegen. Das OKR Review findet am Ende des Zyklus statt und bewertet, welche Objectives und Key Results erreicht wurden und was daraus gelernt werden kann.
Am OKR Check-in sollten die Personen teilnehmen, die Verantwortung für die relevanten Objectives und Key Results tragen oder wichtige Blocker lösen können. In Team-Check-ins sind das meist Team Lead, Key Result Owner und relevante Teammitglieder. Führungskräfte sollten teilnehmen, wenn Entscheidungen oder Eskalationen nötig sind.
Die häufigsten Fehler sind zu viele Themen, unvorbereitete Daten, vage Updates, ungelöste Blocker, fehlende Entscheidungen und zu lange Meetings. Außerdem sollte der OKR Check-in nicht als Kontrolltermin genutzt werden. Er sollte Teams helfen, Fokus zu halten, Hindernisse zu lösen und bessere Entscheidungen zu treffen.
Nein. Ein Statusmeeting kann viele operative Themen enthalten. Ein OKR Check-in ist enger fokussiert. Er prüft, ob die wichtigsten Key Results auf Kurs sind, welche Blocker bestehen und welche Entscheidungen nötig sind. Es geht nicht darum, jede Aufgabe aufzuzählen.
Ein guter Rhythmus ist meistens wöchentlich. Zum Beispiel könnt ihr jeden Freitagvormittag ein Slack-Update einholen und nur dann ein Follow-up ansetzen, wenn Blocker oder Entscheidungen auftauchen. Wichtig ist, dass der Zeitpunkt fest ist und alle Key Result Owner wissen, welche Informationen erwartet werden.